Frühling da – Schmerzen auch?

Worauf es jetzt bei Joggen, Radfahren und Gartenarbeit ankommt

Mengkofen. Die Sonne kommt heraus, die Tage werden länger – und viele Menschen wollen endlich wieder raus: joggen, Rad fahren oder im Garten arbeiten. Doch wer nach den Wintermonaten direkt wieder voll loslegt, merkt oft schnell: Der Körper ist noch im Wintermodus.

Es zieht im Rücken, das Knie macht Probleme, die Schulter wird steif. Und nach dem ersten Wochenende im Garten schmerzt plötzlich die Hüfte. Muskeln, Gelenke und Sehnen werden nach längerer Pause schneller überfordert, als viele denken.

„Hinter solchen Beschwerden stecken häufig Fehlbelastungen oder auch erste Verschleißerscheinungen an Gelenken und Muskeln, die sich bei ungewohnter Aktivität plötzlich bemerkbar machen. Deshalb ist es wichtig, Warnsignale ernst zu nehmen und frühzeitig abklären zu lassen. So kann oft verhindert werden, dass sich die Beschwerden weiter verstärken“, betont Peter Hopp, Ärztliche Leitung und Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie an der PhysioKlinik im Aitrachtal.

In einer ausführlichen Anamnese und Untersuchung lässt sich meist gut einordnen, woher die Schmerzen kommen und welche Behandlung sinnvoll ist. Je nach Befund folgt daraus ein individueller Behandlungsplan – zum Beispiel mit Physiotherapie, manueller Therapie, medizinischer Osteopathie oder einer gezielten Schmerztherapie. In manchen Fällen können auch Einlagen, eine Anpassung des Trainings oder gezielte Dehnübungen helfen.
Oft ist es gerade die individuell abgestimmte Kombination verschiedener Maßnahmen, die zu einer erfolgreichen Therapie führen kann, betont Peter Hopp.
So wird aus dem Frühlingsstart kein schmerzhafter Dämpfer.


Tipps für einen guten Start in den Frühling

Empfehlungen aus der Physiotherapie der PhysioKlinik im Aitrachtal

Beim Joggen: Nicht kalt loslaufen. Ein paar Minuten Aufwärmen, Mobilisation und leichte Dehnübungen helfen, Muskeln und Gelenke auf die Belastung vorzubereiten. Auch gute Laufschuhe sind wichtig.
Beim Radfahren: Vor dem Saisonstart sollten Sattel, Lenker und Sitzposition überprüft werden. Wer langsam beginnt und die Belastung Schritt für Schritt steigert, entlastet Rücken, Nacken und Knie.
Bei der Gartenarbeit: Schweres Heben sollte möglichst aus den Beinen erfolgen – nicht aus dem Rücken. Beim Arbeiten in Bodennähe ist es oft besser, in die Knie zu gehen oder sich hinzukauern, statt dauerhaft gebückt zu arbeiten.
Grundsätzlich gilt: Nicht alles auf einmal machen. Pausen einbauen, dem Körper Zeit geben und zwischendurch auch mal tief durchatmen – so lässt sich Überlastung oft vermeiden.

 

Über die PhysioKlinik im Aitrachtal
Die PhysioKlinik im Aitrachtal in Mengkofen (Niederbayern) ist eine renommierte Fachklinik für orthopädische Rehabilitation – mit familiärer Atmosphäre und individuellen Therapiekonzepten. Ein interdisziplinäres Team aus erfahrenen Spezialist:innen der Orthopädie, Kardiologie, Inneren Medizin, Pneumologie, Schlafmedizin, Physiotherapie, Osteopathie, Psychotherapie und Pflege sorgt für eine ganzheitliche Betreuung auf höchstem medizinischem Niveau.
Neben der stationären Rehabilitation bietet die Klinik auch Privatsprechstunden, Präventionsprogramme und spezialisierte Check-ups für Privat- und Selbstzahlerpatient:innen.

Kontakt:
PhysioKlinik im Aitrachtal
Am Bräugraben 4
84152 Mengkofen
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