20 Jahre PhysioCenter Dingolfing
Marco Sturm zu Besuch in seinem Ärztezentrum
Dingolfing. Das PhysioCenter Dingolfing, eine Praxis für Physiotherapie und Osteopathie im Herzen von Dingolfing feiert ihr 20-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass besuchte Marco Sturm, während seines Heimaturlaubs die Praxis.
Seit nunmehr zwei Jahrzehnten steht das PhysioCenter Dingolfing für ganzheitliche Therapie, individuelle Betreuung und nachhaltige Gesundheit. Was einst als kleine Außenstelle der PhysioKlinik im Aitrachtal begann, hat sich über die Jahre zu einer festen Größe im Stadtzentrum entwickelt – geschätzt von Patientinnen und Patienten aller Altersgruppen.
Der Fokus der Praxis liegt auf der Verbindung von moderner Physiotherapie und fundierter osteopathischer Behandlung. „Ziel ist es, nicht nur Symptome zu lindern, sondern die Ursachen von Beschwerden zu erkennen und langfristig zu behandeln.“ betont Michael Sperka, Teamleiter im PhysioCenter.
Im Laufe der Jahre hat sich das Leistungsspektrum stetig erweitert. Neben klassischer Physiotherapie und Osteopathie, gehören auch Rehasport – und T-RENA Angebote sowie individuelle Trainingskonzepte zum festen Bestandteil der Praxis.
Das 20-jährige Jubiläum ist nicht nur ein Anlass zum Feiern, sondern auch zum Dank an alle Patientinnen und Patienten für ihr Vertrauen. Viele von ihnen begleiten das PhysioCenter bereits seit der Gründung und schätzen die persönliche Atmosphäre sowie die kontinuierliche fachliche Weiterentwicklung.
Im Interview spricht der ehemalige Eishockeyprofi und heutige Cheftrainer der Boston Bruins über seine Verbindung zum Ärztezentrum, die Bedeutung von Physiotherapie im Profisport und seine Heimat Dingolfing.
Was hat dich 2006 dazu bewegt ein Ärztezentrum in deiner Heimatstadt zu bauen?
Der Bedarf war damals groß, die medizinische Versorgung im Zentrum zu verbessern. Durch eine gute Zusammenarbeit mit der Stadt Dingolfing, die auf uns zugekommen sind, war der Grundstein gelegt. Wir wollten etwas Gutes für Dingolfing schaffen und so ist das Ärztezentrum entstanden.
Welchen Stellenwert hatte die Physiotherapie während deiner Karriere als Spieler und aktuell als Trainer?
Als Spieler leider zu viel, meine gesamte Karriere hatte ich leider immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, wodurch die Behandlung durch die Physiotherapeuten nicht ausblieb. Es gehört einfach im Sport dazu, man will sich wieder wohlfühlen und schmerzfrei sein. Auch als Trainer ist der Austausch mit der medizinischen Abteilung enorm wichtig, täglich eigentlich. Die Spieler durchlaufen während einer Verletzung die medizinische Abteilung und den Fitnessbereich und ich als Trainer bekomme dann das „Endprodukt“. Ich will das meine Spieler top fit und leistungsfähig sind, deswegen ist diese Kommunikation und Arbeit extrem wichtig.
Wie war deine erste Saison als Cheftrainer der Boston Bruins?
Die vergangene Saison war überragend, ich habe selber nicht gewusst, wo die Reise im ersten Jahr hingeht. Neue Mannschaft, neuer Verein. Ich bin überglücklich das es so geklappt hat. Es war eine tolle Saison und eine super Erfahrung. Wir werden alles versuchen das zu wiederholen.
Herzlichen Glückwunsch zur jüngsten Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz, was bedeutet dir diese Ehrung?
Stolz, ich bin sehr dankbar das ich das so erreicht habe und diese Auszeichnung bekommen habe. Schön ist, der Orden ist nicht nur wegen dem Sport selbst, sondern auch durch meine Stiftung für krebskranke Kinder. Ich bin dadurch auch viel als Botschafter unterwegs. Auch das Ärztezentrum und meine Ehrenbürgerschaft in Dingolfing gehören dazu. Es sind einfach auch Tätigkeiten abseits des Eishockeys, dank denen ich jetzt diese tolle Auszeichnung bekommen habe.
Du warst viele Jahre Profisportler und heute Trainer – wie schaffst du es, dich trotzdem intensiv für die Stiftung für krebskranke Kinder einzusetzen?
Ich habe es kurz bei meiner Dankesrede gesagt, es geht nur wenn man ein gutes Team hat. Es ist nicht nur im Eishockey so, sondern auch hier. Um das Ärztezentrum kümmert sich mein Vater, auch für die Stiftung habe ich meinen Vater und mein Team, da ich während der Saison natürlich wenig Zeit habe. Trotzdem versuchen wir auch in dieser Zeit Geld zu sammeln, um den Kindern und deren Familien zu helfen. Das mache nicht ich alleine, sondern mit mehreren Leuten, wofür ich sehr dankbar bin.
Was genießt du besonders an dem jährlichen Heimatbesuch?
Die Familie ist für mich natürlich immer das Wichtigste, es freut mich am meisten alle zu sehen. Natürlich besuchen sie mich auch in Amerika, aber nicht alle. Für uns, auch für meine Kinder, ist es schön die ganze Familie zu treffen und mal wieder Deutsch zu reden. Auch das deutsche Essen genießen wir während unserer Zeit hier sehr.
Wie blickst du heute, 20 Jahre später, auf das Ärztezentrum in der Innenstadt von Dingolfing?
Die Zeit vergeht viel zu schnell, ich bin sehr stolz auf uns alle. Wenn man hier heute rein geht, finde ich es einfach super. Schön, dass nach so vielen Jahren immer noch die meisten Ärzte und Praxen im Haus sind. Es ist für mich etwas ganz wichtiges und besonderes, daran merke ich, dass es passt und dass sich jeder wohl fühlt. Das Ärztezentrum hat sich in den vergangenen 20 Jahren in Dingolfing stark etabliert und es wird mir, oder uns auch in Zukunft sehr wichtig sein dies zu unterstützen. Dank euch, dem PhysioCenter oder auch den Doktoren im Haus wird der Bevölkerung geholfen und da sind wir wieder beim Team, das alles klappt, nur zusammen.
Mit Blick in die Zukunft bleibt das Ziel klar: Auch weiterhin soll die Praxis ein Ort sein, an dem moderne Therapie, Menschlichkeit und Gesundheit Hand in Hand gehen. Durch die seit Juli erweiterten Öffnungszeiten – Montag bis Donnerstag von 7:30 – 20:00 Uhr sowie Freitag von 07:30 – 17:00 Uhr – stehen im PhysioCenter Dingolfing ab sofort wieder zeitnah freie Termine zur Verfügung. Sichern Sie sich Ihren Wunschtermin am besten direkt per Anruf unter 08731-393510 oder per Mail an pcd@physioklinik.de